News & Aktuelles
19. Januar 2026
Tarifverhandlungen 25/26 – Zweite Verhandlungsrunde gescheitert
Die zweite Verhandlungsrunde in Potsdam vom 15. bis 16. Januar ist gescheitert. Damit wird erneut deutlich, dass die Länder beim Thema faire Bezahlung und spürbare Entlastung weiter auf der Stelle treten. Der öffentliche Dienst der Länder ist längst nicht mehr konkurrenzfähig. Der Personalmangel nimmt zu, Stellen bleiben unbesetzt, auch hier in Hamburg. Die Folgen davon […]
Die zweite Verhandlungsrunde in Potsdam vom 15. bis 16. Januar ist gescheitert.
Damit wird erneut deutlich, dass die Länder beim Thema faire Bezahlung und spürbare
Entlastung weiter auf der Stelle treten. Der öffentliche Dienst der Länder ist längst nicht
mehr konkurrenzfähig. Der Personalmangel nimmt zu, Stellen bleiben unbesetzt, auch hier
in Hamburg. Die Folgen davon spüren die Beschäftigten ebenso wie die Bürgerinnen und
Bürger jeden Tag. Besonders ernüchternd ist, dass selbst bereits zugesagte Maßnahmen wieder infrage gestellt werden. Die Zulage für bürgernahe Dienste wurde in Potsdam inhaltlich nicht weiterverfolgt. Zusätzlich hat das Personalamt unmittelbar vor der zweiten Tarifrunde mitgeteilt, dass sowohl die Waffenträgerzulage als auch die Beteiligung am Deutschlandticket bis auf Weiteres auf Eis gelegt werden. So bindet man kein Personal, so verliert man es. Gut ausgebildete Kolleginnen und Kollegen
denken über Kündigungen nach, während Kommunen im Hamburger Umland gezielt
Fachkräfte abwerben. Diese Entwicklung ist kurzsichtig und gefährdet dauerhaft die
Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes. Der dbb und die DPolG Hamburg akzeptieren
diesen Kurs nicht. Weitere Streikmaßnahmen werden vorbereitet. Unsere Geduld ist am Ende.
Damit wird erneut deutlich, dass die Länder beim Thema faire Bezahlung und spürbare
Entlastung weiter auf der Stelle treten. Der öffentliche Dienst der Länder ist längst nicht
mehr konkurrenzfähig. Der Personalmangel nimmt zu, Stellen bleiben unbesetzt, auch hier
in Hamburg. Die Folgen davon spüren die Beschäftigten ebenso wie die Bürgerinnen und
Bürger jeden Tag. Besonders ernüchternd ist, dass selbst bereits zugesagte Maßnahmen wieder infrage gestellt werden. Die Zulage für bürgernahe Dienste wurde in Potsdam inhaltlich nicht weiterverfolgt. Zusätzlich hat das Personalamt unmittelbar vor der zweiten Tarifrunde mitgeteilt, dass sowohl die Waffenträgerzulage als auch die Beteiligung am Deutschlandticket bis auf Weiteres auf Eis gelegt werden. So bindet man kein Personal, so verliert man es. Gut ausgebildete Kolleginnen und Kollegen
denken über Kündigungen nach, während Kommunen im Hamburger Umland gezielt
Fachkräfte abwerben. Diese Entwicklung ist kurzsichtig und gefährdet dauerhaft die
Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes. Der dbb und die DPolG Hamburg akzeptieren
diesen Kurs nicht. Weitere Streikmaßnahmen werden vorbereitet. Unsere Geduld ist am Ende.
Die dritte Verhandlungsrunde findet vom 11. bis
13. Februar erneut in Potsdam statt. Wir halten
euch auf dem Laufenden.
Ursprünglich veröffentlicht unter https://www.dpolg-hh.de
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