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21. Januar 2026

Austausch mit SPL zur Mitführung der Waffe durch AiP


Sicherheit darf keine Frage des Status sein Angestellte im Polizeidienst (AiP) leisten tagtäglich einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in unserer Stadt. Ob an der VD 1 oder in den Polizeikommissariaten im Verkehrsordnungsdienst. AiP sind im Streifenwagen unterwegs, überwachen laut Dienstanweisung den ruhenden und fließenden Verkehr, ahnden Verstöße und entlasten damit spürbar den Polizeivollzug. Diese Realität […]

Sicherheit darf keine Frage des Status sein Angestellte im Polizeidienst (AiP) leisten tagtäglich einen wichtigen
Beitrag zur Sicherheit in unserer Stadt. Ob an der VD 1 oder in den
Polizeikommissariaten im Verkehrsordnungsdienst. AiP sind im
Streifenwagen unterwegs, überwachen laut Dienstanweisung den ruhenden und
fließenden Verkehr, ahnden Verstöße und entlasten damit spürbar den Polizeivollzug.
Diese Realität wird oft unterschätzt. Nach dem klaren Votum unseres Landeskongresses im November 2025 zum
Antrag zur Mitführung der Dienstwaffe durch Angestellte im Polizeidienst im
Streifenwagen, hat die DPolG Hamburg das Gespräch mit der Leitung der Schutzpolizei
gesucht. In einem offenen und konstruktiven Austausch trafen sich unser
Landesvorsitzender Thomas Jungfer und der DPolG-Vertrauensmann Thorsten Zinda
mit dem Leiter der Schutzpolizei, Timo Zill. Ziel war es, die Frage der Mitführung der
Dienstwaffe durch AiP sachlich, praxisnah und ohne Vorfestlegung zu beleuchten.   Im Mittelpunkt des offenen Austauschs stand das gemeinsame Anliegen, die
Sicherheit aller Polizeibeschäftigten zu stärken und Verantwortung im Einsatzalltag
klar und verlässlich zu regeln. Denn auch Angestellte im Polizeidienst sehen sich  zunehmenden Einsatzanforderungen gegenüber. Wer draußen unterwegs ist, braucht eine wirksame Eigensicherung und klare Rahmenbedingungen. Deutlich wurde in dem Gespräch auch, dass pauschale Lösungen hier nicht weiter
helfen. Rechtliche, organisatorische und praktische Aspekte müssen sorgfältig
geprüft werden. Genau diesen differenzierten Blick hat die DPolG Hamburg eingefordert  und wird ihn weiter einbringen. Die Aufgaben wachsen, die Verantwortung ist real und Sicherheit darf nicht an
formalen Statusgrenzen enden. Deshalb bleiben wir an dem Thema dran, führen den Dialog fort und setzen uns weiter dafür ein, tragfähige Lösungen im Sinne aller
Beschäftigten der Polizei Hamburg zu entwickeln. 

(Hier Flugblatt zum Download)

Ursprünglich veröffentlicht unter https://www.dpolg-hh.de

Quelle: dpolg-hh / 21.1.2026
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